Henrik Wolter, Experte des unabhängigen Internetportals handytarife.de, hat klare Vorstellungen von einem guten Navigations-Programm: "Eine schnelle und unkomplizierte Installation sowie eine intuitive Bedienung sollten die Basis bilden." Wichtig seien außerdem eine flotte Routenberechnung und die exakte Positionierung. Außerdem komme es darauf an, wie sich die Software im Straßenverkehr verhält, ob sie klare Kommandos gibt und bei plötzlichen Weg-Änderungen schnell reagiert.
Vorsicht Bußgeld
Fazit des Vergleichs: Ein echtes Navigationssystem bietet deutlich
mehr Komfort als die Handy-Lösungen. Außerdem wählt sich ein solches
Gerät nicht unterwegs ins Internet ein, um Karten zu laden, was
manche Software im Test tat. Dieser Vorgang kann vor allem im Ausland
zu hohen Verbindungskosten führen.
Aufgepasst bei Menü-Eingaben: Die Bedienung eines Handys, auch als
Navi eingesetzt, ist während der Fahrt verboten. "Nichtbeachtung kann
zu einem Bußgeld von bis zu 40 Euro und einem Punkt in Flensburg
führen", erinnert Wolter. Ein weiterer Vorteil für ein echtes
Navigationsgerät, dessen Bedienung während der Fahrt erlaubt ist.

